Heilpraktikerin Steffi May
Das Schröpfen ist eine der ältesten Heilmethoden und gehört in den Bereich der Aus- und Ableitungsverfahren. Unter Vakuum stehende, kleine Gläser werden auf ausgewählte Hautbereiche (Reflexzonen oder Head’sche Zonen) platziert. Haut- und Unterhautgewebe werden durch den Unterdruck sanft angesaugt.

Das Schröpfen führt zur einer Durchblutungssteigerung, der Stoffwechsel wird angeregt, Muskelverspannungen werden gelöst und die Eigenabwehr gesteigert. Zur Verstärkung dieses Effektes kann die Haut vor dem Schröpfen leicht angeritzt werden (blutiges Schröpfen) oder die Schröpfgläser werden sanft bewegt (Schröpfkopfmassage).

Die Schröpftherapie wird i.b. bei Erkrankungen des Bewegungsapparat eingesetzt.
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Das
Baunscheidt-Verfahren ist eine großflächige Hautreiztherapie. Durch Sticheln der Haut mit einem speziellen Instrument und anschließendem Einreiben eines bestimmten Öls wird eine Pustelbildung bzw. entzündliche Rötung der Haut verursacht.

Durch dieses Verfahren wird die Durchblutung angeregt, belastende Stoffe werden ausgeleitet und die körpereigene Abwehr stimuliert.