Heilpraktikerin Steffi May

Triggerpunkt-Behandlung

Ein Triggerpunkt ist nach Travell und Simmons ein kleiner durch Kontraktion entstandener Knoten im Muskelgewebe. Oft fühlen sich diese Knoten wie eine Erbse an, die tief im Muskel sitzt. Triggerpunkte befinden sich im ganzen Körper und können durch chronische und akute Überbelastungen, Fehlhaltungen, Zerrungen und Prellungen usw. entstehen.
Man unterscheidet aktive und passive Triggerpunkte, wobei die aktiven Triggerpunkte Schmerzen auslösen und passive Triggerpunkte die Bewegung einschränken.

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Triggerpunkte können Kopf- und Nackenschmerzen und eine Vielfalt an Gelenkschmerzen verursachen. Indirekt kann ein Triggerpunkt aber auch durch andere Triggerpunkte, Gelenkerkrankungen und emotionalen Stress aktiviert werden.
Bei der manuellen Triggerpunktbehandlung wird der entsprechende Triggerpunkt ( meist schmerzhaft) im Muskelgewebe ertastet und ein statischer Druck auf ihn ausgeübt, bis der Schmerz spürbar nachlässt. Beim vollständigen Auflösen des Triggerpunktes verschwinden Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und andere Symptome, die durch den Punkt ausgelöst werden.
Unterstützend kann man Triggerpunkte mit Akupunktur, Quaddelung und Taping behandeln.
Nach der Behandlung kann es zu muskelkaterähnlichem Schmerz kommen, der aber sehr schnell wieder vergeht.